„L´Amour”
Vernissage 9.7.2015 à partir de 18h00
Finissage 16.7.2015

Paris

„L´Amour“
24 rue Molière
Bagnolet
Métro: Marie de Lilas

justdroppedin
„GorbatSHOW IV”
Eröffnung am 19.03.2015/ 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.3.2015 – 29.3.2015

Wiener Art Foundation
Kunstraum am Schauplatz
Praterstraße 42
1020 Wien

www.artfoundation.at
www.gorbatshow.com





„THE FACTS OF LIFE”
Eröffnung am 24.01.2015/ 14 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.01.2015 - 20.03.2015

galerie baer, Louisenstr.72, 01099 Dresden
www.galerie-baer.de
Ausstellungsbeteiligung




„WIE WEIHNACHTEN UND OSTERN ZUSAMMEN”

Eröffnung am 25.09.2014 um 18:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 26.09.2014 bis 31.10.2014

Wenn Weihnachten und Ostern zusammentreffen, gibt es mehr Geschenke. Vielleicht auch nicht. Sicher würde es gewaltig krachen im Gebälk. Die Beschleunigung hätte endgültig gesiegt und in der Schokoladenindustrie herrschte Ausnahmezustand, Osterhase und Weihnachtsmann träfen sich zum Rühreiessen. Wenn Nicolás Dupont und Matti Schulz gemeinsam ausstellen, kracht es nicht weniger. Mit Tempo und Ironie interpretieren die beiden Absolventen der HfBK Dresden das Weltgeschehen und machen sich und uns fit für alle möglichen Ausnahmezustände. So übermalt Dupont einen Teil seiner Bilder, um sie im Kriegsfall gut getarnt irgendwo im Wald verstecken zu können. Das ist angesichts der aktuellen Kriege mehr als nur ein lustiger Einfall. Diese etwas ungewöhnliche Maßnahme des Kunsterhalts durch Bildzerstörung fragt nach dem Wert von Bildern und macht die Kapitulation der Kunst vor dem Krieg deutlich. Und was kommt nach dem Krieg? Im besten Fall die Restauratoren. Auf Duponts ungetarnten Bildern sind allerlei Interaktionen abgebildet. Was die Protagonisten hier tun, tut ihnen nicht immer gut. Es wird gehackt und geschossen, auch wenn der Schuss lediglich der Vertreibung von Alpträumen dient. Manchmal wird eine blinde Entendame über die Bildfläche geführt. Der Bildtitel: „Führ Daisy“ liest sich als Befehl, aber spielt auch mit der Möglichkeit einer ausgeprägten Leserechtschreibschwäche. Während sich Dupont für einen Krieg rüstet, schaut Schulz sich um, blättert in Zeitungen, sieht fern, hört Musik und denkt sich allerlei aus, auch Katastrophen wie Tittentornados, die er in Bronze gießt. Er lässt Illuminaten in langen Reihen um eine schneebedeckte und daher unsichtbare Pyramide tanzen und stattet ein Porträt, das an prähistorische Goldmasken erinnert, mit Schlauchbootlippen aus. So karikiert er den weiblichen Selbstoptimierungswahn. Sogar die Helden der Klassischen Moderne bleiben von seinen frech-fröhlichen Kommentaren nicht verschont. Ein Einhorn in Picasso-Manier verfügt über zwei Hörner: eines auf dem Kopf und eines zwischen den Hinterbeinen. Bei beiden entfaltet sich der Witz erst in der Kombination von Bild und Text. Was daraus entsteht, erinnert in seiner ungelenken Darstellung an die Vertreter der Art Brut oder an den Briten David Shrigley. Auf jeden Fall macht es Spaß und wir können gespannt sein, was noch kommt.

Susanne Greinke


Junge zeitgenössische Kunst, Ludwigstr.58, 09113 Chemnitz





„Schöne Schwestern - 250 Jahre Kunsthochschulen in Sachsen”

Eröffnung am 10.Juni 2014 um 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 11.Juni 2014 bis 03.Juli 2014

Die Ausstellung „Schöne Schwestern“ im Sächsischen Landtag zeigt Arbeiten von Studierenden und MeisterschülerInnen beider Hochschulen und vermittelt einen schlaglichtartigen Einblick in die gegenwärtige Arbeit und deren hohes künstlerisches Niveau. Mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen geben die HfBK Dresden und die HGB Leipzig im Jubiläumsjahr 2014 Einblicke in Geschichte und Gegenwart des künstlerischen Studiums in Sachsen.

Es werden Arbeiten gezeigt von: Dana Berg, Özge Boya, Ines Brands, Matthias Garff, Daniel Grams, Maja Gratzfeld, Olga Grigorjewa, Carolin Israel, Daniel Krüger, Norbert Reissig, Manuel Schneidewind, Matti Schulz, Sönke Thaden, Georg Weißbach, Svenja Wichmann, Levi Wolffe


Sächsischer Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden

Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr. Feiertags geschlossen.



MATTI SCHULZ „Contemporary Fuck”

Eröffnung am 26.April 2014 um 17 Uhr

Ausstellungsdauer: vom 27.April 2014 bis 02.August 2014

„Jeder macht was er kann“ steht auf einer Zeichnung von Matti Schulz. Und was eine seiner Bildfiguren hier augenscheinlich kann ist: viel kotzen. Schulz selbst kann eine ganze Menge mehr. Mit Brachialkomik oder leiser Ironie kommentiert der in Neubrandenburg geborene und nun in Dresden ansässige Künstler in seinen Zeichnungen und Skulpturen die Gegenwart. Dabei springt er, sich verschiedener Bildsprachen bedienend, ganz souverän hin und her. Je nachdem, was der Inhalt nahe legt, zeigt er kindlich anmutendes Gekrakel oder realistisch ausgeführte Porträts. Für die Uckermark - ein Landstrich im Brandenburgischen, dünn besiedelt und Lieblingsrückzugsgebiet der Berliner Stadtflüchter - hat sich Matti Schulz ein Mahnmal ausgedacht. Es ist für Snoop Dogg, einem kalifornischen Rapp- und Reggae-Barden, und steht mitten in der Landschaft. Der Kopf des Musikers ist auf einen langen Pfahl gespießt. Zwei Dreadlocks flattern im Wind. Das erinnert an den martialischen Brauch, die abgetrennten Köpfe von Feinden derartig zu präsentieren. Was ist hier los? Wie jeder gute Witz changiert auch diese Zeichnung zwischen Verblüffung und Erleuchtung und ist mit einer ordentlichen Portion Bitternis ausgestattet. In der Zeitgenössischen Kunst machen sich Komik und Witz eher rar. Schulz lässt genau diesen Quell reichlich sprudeln. Vom Tittenberg bis zum Kalten Krieg wird alles zum Bild, was ihm in den Sinn kommt. So hintersinnig manche seiner Arbeiten sind, die Pointen sitzen immer. Alles scheint ein unendlicher Spaß zu sein, bis das Grinsen zur Fratze gerät. Wir begegnen Tittentornados, die ungeheure Verwüstungen hinterlassen und Schneemännern, gespickt mit Kriegsspielzeug, aber auch einem clownsnasigen Lüpertz. Oder ist der schwarze Nasenfleck eine ironische Hommage an den Künstler John Baldessari? Man weiß es nicht genau, und das ist gut so. (Susanne Greinke)

Mit dieser Ausstellung startet eine Reihe mit Meisterschülerausstellungen in Kooperation mit der HfBK Dresden.

Galerie Brüderstraße Brüderstraße 9 D-02826 Görlitz

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 bis 18 Uhr, Samstag 13 bis 18 Uhr.



rohmaterial sonderausgabe

ab 6. Februar 2014

Das Künstlerbuch "rohmaterial sonderausgabe" ist im Februar 2014 anlässlich der 250. Wiederkehr des Gründungstages der Dresdner Kunstakademie entstanden. 112 Künstlerinnen und Künstler haben exklusiv für die zwei Bände der Edition originale Beiträge geschaffen. Die Gesamtauflage beträgt 125 Exemplare, davon sind 65 den Künstlern vorbehalten. Die Hochschule für Bildende Künste Dresden dankt den beteiligten Alumni, emeritierten und gegenwärtig lehrenden Professorinnen und Professoren undStudierenden für ihre generöse Mitwirkung.

Marie Aly, Tom Anton, Marie Athensteadt, Paul Barsch, Anett Bauer, Christina Baumann, Claudia Bieberstein, Antje Blumenstein, Theo Boettger, Peter Bömmels, Melanie Börner, Martin Borowski, Eberhard Bosslet, Robert Brandes, Monika Brandmeier, Justus Bräutigam, Stefan Brock, Jan Brokof, Dominik Bucher/Stefan Krauth, Stefanie Bühler, David Buob, Michaela Dehnert, Annekatrin Döll, Markus Draper, Eileen Dreher, Nicolas Dupont, Eisbein/Engeln, Malie Malie Endkramer, Alexander Endrullat, Johanna Failer, Tony Franz, Lars Frohberg, Robert Frommberg, Rao Fu, Else (Twin) Gabriel, Dieter Goltzsche, Kerstin Gommlich, Franziska Goralski, Eberhard Göschel, Christoph Grabe, Daniel Grams, Stella Hamberg, Christian Henkel, Andreas Hildebrandt, Olaf Holzapfel, Martin Honert, Elke Hopfe, Sara Hoppe, Tilman Hornig, Britta Jonas, Lisa Junghanß, Carolin Israel, Andrey Klassen, Claudia Kleiner, Michael Klipphahn, Peter K. Koch, Swaantje König, Melanie Kramer, Konstantin Kunath, Stefan Kübler, Anja Langer, Alex Lebus, Stefan Lenke, Antje Liemann, Frank Lippold, Christian Macketanz, Martin Mannig, Rebecca Michaelis, Martin Paul Müller, Wilhelm Mundt, Dietmar Nieschler, Frank Nitsche, Anne Neukamp, Sebastian Osterhaus, Sylvia Pásztor, Stefan Plenkers, Frank Ponk, Paul Pretzer, Reinigungsgesellschaft, Gerhard Richter, Daniel Rode, Christoph Roßner, Anne-Kathrin Rust, Julia Rüther, Anne Schäfer, Johan Schäfer, Sophia Schama, Ursula Sax, Marten Schech, Wolfram A. Scheffler, Christian Schönwälder, Katarina Schrul, Birgit Schuh, Matti Schulz, André Schulze, Juliane Schmidt, Christian Sery, Franziska Stolzenau, Strawalde, Sutter/Schramm, Benedikt Tammer, Marcel Tarelkin, André Tempel, Cosima Tribukeit, Max Uhlig, Robert Vanis, Romin Walter, Claus Weidensdorfer, Svenja Wichmann, Sven Wiesner, Anne-Theresa Wittmann, Martina Wolf, Marit Wolters, Agnes Wrobel

Ab 6. Februar 2014 ist diese Jubiläumsedition käuflich zu erwerben.

Hier können Sie "rohmaterial" ansehen